100 Tage Bilanz – Interview mit Martin Schulz

Haben Sie sich an das #mitVerbiogasgeben gewöhnt?

Ich bin glücklich, aber auch ein bisschen stolz, einen Partner wie Verbio an meiner Seite zu haben, der mich auf meinem Weg zu den nächsten Paralympics 2020 in Tokyo begleitet. Verbio ermöglicht mir, Triathlon auf einem höheren Niveau betreiben zu können, weil ich mir so keine Gedanken darüber machen muss, wie ich zusätzliche Trainingslager oder Equipment finanzieren kann. Somit habe ich den Kopf frei, kann mich voll aufs Training konzentrieren und dort richtig ,,gasgeben“.

Neben dem Sport interessiere ich mich sehr für Umwelt- und Naturschutz. Es ist ein Privileg, Triathlon betreiben zu können und dabei zu Fuß oder mit dem Rad in der Natur unterwegs zu sein. Verbio trägt ein Teil dazu bei, dass es hoffentlich noch lange so bleibt und wir die Luftverschmutzung verringern können. Somit habe ich auch ein gutes Gewissen, was meinen Sponsor betrifft und bin gerne Verbio-Botschafter. Wenn ich aufmein Auto angewiesen bin, kann ich nun auch ohne schlechtes Gewissen gegenüber meiner Umwelt ,,gasgeben“.

Sie haben schon so viel erreicht – was sind Ihre nächsten Ziele?

Mein sportliches Fernziel sind die Paralympischen Spiele in Tokyo 2020 und dort will ich auch nochmal mindestens eine Medaille gewinnen. Und klar träumt man auch nochmal von Gold,wenn man es schon einmal in der Hand hatte. Ich habe momentan noch so viel Spaß am Triathlon, auch wenn es nicht immer einfach ist, es viel Entbehrungen fordert und man, wenn man sich weiterentwickeln möchte, ständig seine physischen und psychischen Grenzen ausloten muss. Auch ich muss regelmäßig meinen ,,inneren Schweinehund“ überwinden. Das Wichtigste ist, gesund zu bleiben. Daran muss ich arbeiten und täglich auf meinen Körper hören und das verlangt auch Disziplin und Arbeit. Ich sehe bei mir noch viel Entwicklungspotenzial. Im Triathlon gibt es viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, und Stillstand bedeutet da Rückschritt.

Im Triathlon finden jedes Jahr die WM und EM statt, da hat man immer kleine Meilensteine auf dem Weg zum großen Ziel. Es muss aber nicht immer der erste Platz bei einer WM als Motivation sein. Mich motiviert schon, wenn ich merke, dass die Trainingsprozesse wirken und ich da neue Bestwerte erreiche. Aber vor allem treibt mich an, Profis bei Wettkämpfen mit nichtbehinderten Athleten hinter mir zu lassen: wie z.B. in der 1. Triathlon Bundesliga oder größeren Städte-Triathlons mit Profibeteiligung.

Ein großes Ziel von mir ist es aber auch, sich als erster Athlet mit einer Behinderung für den Ironman Hawaii fürs Profi-Starterfeld zu qualifizieren. Die Langdistanz, auch wenn es nicht die Olympische bzw. Paralympische Distanz ist, bleibt halt die Königsdisziplin des Triathlon. Und speziell der Ironman auf Hawaii hat einfach auch so etwas Besonderes und vielleicht sogar Mystisches. Getreu dem Motto ,,nothing is impossible“ wäre es schon was Außergewöhnliches, mit nur anderthalb Armen, die so schon harte Qualifikation der Pro-Starter zu schaffe. Aber das ich mich in der 1. Triathlon Bundesliga wacker schlage, hätten viele ja auch nicht für möglich gehalten.

Was ist Ihr „innerer Antrieb“, also wie motivieren Sie sich?

Ich finde es motivierend, bei Wettkämpfen so gut zu sein, dass es meinen Konkurrenten und Zuschauern den ,,Wow-Effekt“ ins Gesicht treibt. Und bei den Zuschauern nicht, weil ich Triathlon mit nur anderthalb Armen mache, sondern weil ich so schnell im Vergleich zu allen bin.

Machen Sie es wie Martin Schulz! Steigen Sie um auf den klimaschonenden CNG-Antrieb und werden Sie Mitglied im CNG-Club!

Martin Schulz wird Mitglied im CNG-Club e. V